Starkregen, Hitzewellen, Überschwemmungen und ausgetrocknete Böden. Extremwetter werden mit dem Fortschreiten der globalen Erwärmung häufiger, heftiger und belasten Mensch und Umwelt immer stärker. Was erwartet uns und wie können wir uns schützen? Dazu sprechen am Montag, den 07.04. um 18 Uhr am Deutsch Amerikanischen Institut (DAI, Sofienstr. 12) in Heidelberg vier Expert:innen aus den Bereichen Meteorologie, Architektur, Stadtentwicklung und Klimaanpassung, die die Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) zur Podiumsdiskussion eingeladen hat.
Am Themenabend Extremwetter geht es um Fragen wie: Wie wirken sich Klimakrise und Extremwetter auf unseren Alltag aus, jetzt und in Zukunft? Was wird sich für unser Leben in Heidelberg verändern? Wer ist gesundheitlich besonders gefährdet? Welche Vorkehrungen kann die Stadt und können wir als Einzelpersonen treffen, um uns zu schützen? Nach kurzen Impulsvorträgen informieren und diskutieren die Referent:innen in einem moderierten Podium über die Entwicklung und Bewältigung von Extremwetterereignissen. Ein Fokus der Veranstaltung liegt auf der Perspektive und den Handlungsräumen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Fragen in die Diskussion einbringen können. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.
Es diskutieren:
Sabine Lachenicht (Leiterin des Umweltamtes der Stadt Heidelberg)
Prof. Dr. Andreas Matzarakis (Bio- und Umweltmeteorologe an der Universität Freiburg, war u.a. Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung (ZMMF) des Deutschen Wetterdienstes in Freiburg und Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Medizinisch-Meteorologischen Forschung in Deutschland e.V.)
Judith Ottich (Architektin, Fachkraft Lehmbau, Bauwendeberaterin und als Klimaaktivistin engagiert bei Architects for Future)
Moderation:
Dr. Max Jungmann (Climate Reality Leader, Geschäftsführer des Heidelberg Center for the Environment (HCE) und Gründer von Momentum Novum und FALK Momentum).